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12.05.2010 -
Qualifizierung zur Betreuungskraft für Demenzkranke eröffnet auch Älteren neue berufliche Perspektiven
20 Männer und Frauen haben die Qualifizierung erfolgreich
abgeschlossen, fast alle haben schon eine feste Stellenzusage.
Die Teilzeit-Fortbildung mit 28 Wochenstunden kann über Rentenversicherungsträger, die Agentur für Arbeit oder die ARGEn finanziert werden.
Der Kurs, gliedert in Eignungsabklärung in einer stationären Pflegeeinrichtung, Basiskurs, ein zweiwöchiges Praktikum, und einen Aufbaukurs. Der Stoff umfasst unter anderem Kenntnisse über Demenzerkrankungen, psychische Erkrankungen, geistige Behinderungen, typische Alterskrankheiten, Erste Hilfe, Hauswirtschaft und Ernährungslehre, rechtliche Rahmenbedingungen, Betreuung, Bewegung und Beschäftigung von dementen Menschen, Methoden der Kommunikation mit altersverwirrten Menschen.
Am 7. Mai erhielten die 20 Absolventen ihr Zertifikat und gleichzeitig auch einen sogenannten Kompetenz-Transparenzpass in deutsch und französisch, der es ihnen ermöglicht, auch in Frankreich zu arbeiten. Fast alle haben schon eine Stellenzusage, darunter eine 60-Jährige sowie die beiden männlichen Teilnehmer im weiblich dominierten Kurs.
Die Erfahrung in Pflegeeinrichtungen zeigt, dass demente Menschen, die kompetent begleitet werden und z.B. durch gemeinsames Kochen, Basteln und Singen eine Tagesstruktur haben, zum einen die noch vorhandene Fähigkeiten länger behalten, zum anderen auch weniger Aggressivität oder Tendenz zum Weglaufen und mehr Ausgeglichenheit zeigen.
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